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Die unmittelbare Lage beider Orte im Einzugsbereich der Stadt Belgard führte zu zahlreichen Verflechtungen. Urkundlich seit 1540 nachgewiesen ist die Zugehörigkeit zur Kirchengemeinde St. Marien in
Belgard, auch die Schulkinder besuchten früher die Stadtschulen in Belgard. Die bereits seit 1846 in Groß Panknin eingerichtete Hilfsschule für Kleinkinder wurde jedoch wenig später zur vollwertigen Volksschule für beide Orte ausgebaut.
Der letzte Lehrer Max Jeschke wurde mit seiner Ehefrau beim Einmarsch der Russen erschossen. Amtsvorsteher für beide Gemeinden waren im Jahre 1937 Albert Münchow aus
Kösternitz und sein Stellvertreter Franz Scheunemann aus
Buchhorst. Das Amt des Standesbeamten versah Paul Zülow, vertreten von Fritz Behling, beide aus Vorwerk bei Belgard. Für die polizeilichen Ordnungsaufgaben war Oberlandjäger Gauger aus
Redlin zuständig.
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Groß und Klein Panknin waren reiche Bauerndörfer, begünstigt durch gute Bodenverhältnisse und Absatzmöglichkeiten auf den Wochenmärkten der Kreisstadt Belgard. Neben den üblichen Feldfrüchten wurde auch Klee für die großen Viehbestände angebaut. Die erzeugte Milch wurde in der Belgarder Molkerei verarbeitet. Für den Eigenbedarf wurden Torf und Lehm abgebaut. Die mündlich und urkundlich überlieferten Flurnamen
werden bis heute von der jeweiligen Erlebnisgeneration an die nachfolgende weitervererbt, wobei die Erinnerung gerade in jüngster Zeit durch zahlreiche Heimatreisen aufgefrischt wurde:
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Hölschenberg, Butten, Katteloch, Sandbrink, Drift, Wurth-Waurd, Moorkaveln, Schafwasch, Ziegenberg, Zweiberg, Kaveln, Kleine Kufen, Querkaveln, Trift, Schulteland und -wisch, Kösterwisch, Aaskuhle, Schwemmbach, Feuerloch, Ziegelscheune (Platz der eingegangenen Ziegelscheunen, in denen die Ziegel der Belgarder Marienkirche hergestellt wurden), Superintendentenwisch, Der kleine Hau, Papenort und Kreyen Horst.
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